Jacques Brel


Schon in der Schule fällt Jacques Brels literarisches Talent auf, aber er beginnt zunächst im väterlichen Kartonnagenwerk zu arbeiten. Mit 24 erträgt er die bürgerliche Existenz nicht mehr, läßt seine junge Familie in Brüssel zurück und geht nach Paris.

In Lokalen und kleinen Theatern singt er seine Chansons, aber erst nach fünf Jahren, 1958, kommt der große Erfolg. Dann auch gleich international: seine Auftritte werden überall, von Moskau bis New York, gefeiert. Neben der Qualität seiner Texte, seien es Liebeslieder oder witzig-bissige Chansons, fesselt auch die intensive Präsentation das Publikum. 1966 gibt er sein Abschiedskonzert.

Danach sieht man ihn noch als "Mann von La Mancha" (eigene Übertragung ins französische) auf der Bühne und auch in Filmen wie dem auch hierzulande bekannten "Die Filzlaus"/"Die Klette".

1975 zieht sich Jacques Brel in die Südsee zurück.

Nach einem vielumjubelten Comeback mit neuen Alben stirbt Brel im Alter von 49 Jahren an Lungenkrebs.

Einige Plattencover:

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