Léo Ferré

"Avec le temps, va, tout s'en va...." sagt sein berühmtestes Chanson; doch er, Léo Ferré, wird bleiben.
1916 in Monaco geboren, interessiert sich Léo Ferré schon als Schüler für Musik. Er spielt Klavier und vertont als elfjähriger ein Gedicht von Verlaine. Er studiert dann auch Musik und arbeitet bei Radio Monte Carlo als Sprecher, Pianist und Regieassistent.

Ab 1946 tritt er häufig in Paris mit Liedern auf, die er zum Teil gemeinsam mit René Baer schrieb. Daneben komponiert er Opern und vertont zahlreiche Gedichte von Louis Aragon, Rutebeuf, Villon, Rimbaud, Verlaine, Baudelaire und Apollinaire.


Zahlreiche Tourneen folgen. 1974 bekommt er die Möglichkeit, seine Oper "La chanson du mal-aimé" in Paris aufzuführen. In den 80er Jahren veröffentlicht er noch zahlreiche Platten, bevor er sich zu seiner Familie in die Toscana zurückzieht.

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